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Gedichte

Das Nahliegende

Irgendwo in Überall tut Jemand An seinem Arbeitsplatz Das Naheliegende. Jenseits Des Tellerrandes geht unbemerkt Glühend die Sonne unter. Und

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Der Kobold

Ein Kobold saß auf einem Ast und hatte ungeheu’re Lust zu sägen. Seht her, wie unerschrocken unangepasst ich bin, und klug und kritisch und verwegen.

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Wenn du traurig bist

Wenn du über alle Maßen traurig bist, wenn das Raumschiff „Ich“ ein schwarzes Loch durchmisst, wenn dein müder Blick den Weg ins Weite scheut und Erinnerung an altes Glück dich auch nicht mehr erfreut, dann lad die Traurigkeit ein, dein Gast zu sein. Dann bist du schon mal wenigstens nicht so allein.

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Frage

Und könnte ich so / wie auf diesem Rest / vom wilden Schneeweh’n …

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Ent-sinnen

Wenn ich in dir verrinne, wenn sich der Sinn der Sinne vom außer mir ins Innen stülpt und umgekehrt …

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Herbst

Herbst Ein Sommer winkt nochmal und geht Er schaut sich um dabei und sieht Dass wir uns schon ein bisschen

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Einfach

Einfach Einfach mal Die Silhouette einer Küstenlandschaft Gegen die Sonne erblinzeln Sie dann mit sich zukneifenden Augen Wunderkerzen-haft weg- glitzern

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Trauer

Nun, Trauer, schenk mir Schweigen Führ mich in das Haus des Schmerzes. Halt mich, bis Meine Seele sich an die

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Kleiner Trost II

Vorschlag für meinen Grabstein Ich hatte mein Solo. Es war sehr schön. Nun werde ich wieder Ton Im Klang der

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Kleiner Trost I

Seelenruhig Fließen meine Tage ab. Sandkorn für Sandkorn Spülen sie Von den Hinter-Gründen. Übrig bleibt Die Hauptsache. Hier geht es

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Frisch gestimmt

Wie erste Morgensonnentupfen Perlentöne aus den Vogelstimmen zupfen Wie in frisch aufgezog’nes Bettzeug hinzusinken Wie Vergleiche, die kess grinsend hinken

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Todesnachricht I

Kein Trost will sein / Mitgefühl verirrt sich in / Vertränten Blicken / Sätze versiegen beim Sagen / Schmerzhafter Wortverklungenheit / Wäre besser Schweigen / Wo es doch sein will / Kein Trost?

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Ich und Aber

Der Ich, wie der Aber, hasst das Gelaber, des jeweils anderen schon aus Prinzip. Des einen Geheul ist dem and’ren ein Gräuel, man hat sich von Herzen antilieb.

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Abschied

Nun also wieder Abschied, Einer, der die Nacht zerfetzt, Die Seelenhaut verätzt, Gedanklichkeit zersetzt, Die feine Schicht einritzt, Die den Augapfel schützt.

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Abschied nehmen

Abschied nehmen Kann man auch Abschied geben? Und wenn man Abschied genommen hat Hat man dann den Abschied? Kann man

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